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12.11.2013 | Industrieinformation
Partikelbelastung von Parenteralia: ein praxisnaher Test von In-line-Filtern

Von: Hardy-Thorsten Panknin

Infusionslösungen zur intravenösen Anwendung können neben den deklarierten Wirkstoffen und Trägersubstanzen eine unterschiedlich große Anzahl von Kleinstpartikeln enthalten. Diese können bereits bei der Herstellung und Abfüllung der Lösungen in das Endbehältnis gelangen oder bei der Handhabung der Präparate und ihren Behältnissen am Patientenbett entstehen. Ursachen für die Entstehung von Partikeln sind Vorgänge wie der Abrieb von Kunststoffpartikeln aus der Flaschenwandung oder die Freisetzung von Gummipartikeln aus durchstochenen Gummisepten. Zusätzlich haben Untersuchungen gezeigt, dass Parenteralia, die in Schwellenländern hergestellt werden, oft eine wesentlich höhere Partikelbelastung aufweisen als die Originalprodukte aus Europa und den USA [1].

Um zu vermeiden, dass die Partikel während  der Infusionstherapie in den Kreislauf des Patienten gelangen und dort Schäden an lebenswichtigen Organen hervorrufen können, verwenden viele Intensivmediziner inzwischen Infusionsfilter (sog. In-line-Filter). Für kristalline Lösungen werden dabei Filter mit einer Porenweite von 0,2 µm  eingesetzt, die zudem eine positive elektrostatische Ladung tragen können. Klinische Studien haben gezeigt, dass durch konsequenten Filtereinsatz intensivmedizinische Komplikationen, wie beispielsweise das systemische Entzündungssyndrom (SIRS), signifikant reduziert werden können [2]. Eine aktuelle Studie untersuchte jetzt während einer experimentell simulierten Infusionstherapie, wie stark Infusionslösungen mit Partikeln belastet sein können und mit welcher Effizienz Filter Partikel unterschiedlicher Größe aus Infusionslösungen entfernen. [3]. Ein besonderer Augenmerk lag dabei auf Partikel, deren Größe im Nanometerbereich angesiedelt ist.

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