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11.07.2011 | Industrieinformation
Prävention der Beatmungspneumonie: Die Rolle der Mundpflege

Von: Matthias Trautmann, Hardy-Thorsten Panknin

Beatmungspneumonien stellen eine der häufigsten nosokomialen Infektionen auf Intensivstationen dar. Im Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) handelt es sich aktuell bei 40,5 % aller erfassten nosokomialen Infektionen um Pneumonien bei invasiver Beatmung [www.nrz-hygiene.de]. Berechnet man die Inzidenz der Beatmungspneumonie bezogen auf die Beatmungstage, so ergeben sich im KISS-System aktuell Zahlen von 4,9 Episoden pro 1000 Beatmungstage auf chirurgischen und von 2,91 Episoden pro 1000 Beatmungstage auf internistischen Intensivstationen [www.nrz-hygiene.de]. Die Inzidenz der Beatmungspneumonie nimmt über die Zeitdauer eines Intensivaufenthaltes von Woche zu Woche zu. Besonders gefährdet sind daher Patienten, die über längere Zeiträume auf einer Intensivstation beatmet werden. Das Auftreten einer Beatmungspneumonie bringt nicht nur für den betroffenen Patienten eine Verschlechterung seines klinischen Verlaufes mit sich. Für die Intensivstation entstehen auch hohe Behandlungskosten, die in den USA zwischen 10.000 und 30.000 US-Dollar pro Episode beziffert werden [1].

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