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21.02.2011 | Industrieinformation
Neue klinische Studien zu Procalcitonin: Antibiotikatherapie wirksamer steuern

Von: Hardy-Thorsten Panknin, Matthias Trautmann, Bernd Reith

Antibiotika gehören zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln auf Intensivstationen. In anderen Ländern wird der Antibiotikaeinsatz durch klinische Mikrobiologen oder Infektiologen, die beratend auf der Station zur Verfügung stehen, gemeinsam mit dem Intensivmediziner gesteuert. In Deutschland stehen Berater mit entsprechender Expertise meist nicht vor Ort zur Verfügung. Folge ist, dass Antibiotika vielfach zu häufig, zu lange und gelegentlich auch ohne Indikation verordnet werden. Bei unklaren febrilen Zustanden, die auf Breitbandantibiotika nicht ansprechen, werden zudem nicht selten „empirisch“ Antimykotika eingesetzt, auch wenn ein Pilznachweis aus primär sterilen Untersuchungsmaterialien nicht gelang.
Eine Möglichkeit, die Indikation für eine Antibiotikatherapie besser einzugrenzen und den Zeitpunkt, wann eine Antibiotikatherapie wieder beendet werden kann, präziser zu definieren, bietet der Labormarker Procalcitonin (PCT). Die regelmäßige PCT-Bestimmung wird auch in Zukunft ärztliche Kompetenz nicht ersetzen, kann jedoch zu einem bewussteren Umgang mit Antibiotika im Krankenhaus beitragen. Möglich wird dies durch die Verfügbarkeit hochsensitiver PCT-Assays auf diversen Routinelaborsystemen, die eine schnelle Bereitstellung präziser PCT-Ergebnisse rund um die Uhr gewährleisten.

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