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27-05-19
Intensiv- und Notbehandlung: Nichtinvasive Beatmung reduziert Komplikationen und erleichtert das Weaning

Intensiv- und Notbehandlung: Eine längere invasive Beatmung verstärkt die Komplikationsrisiken und verschlechtert oft die Überlebenschancen. Möglicherweise scheitern Versuche, den Patienten vom Atemgerät zu entwöhnen (Weaningversagen). In derartigen Fällen kann ein Wechsel zur nichtinvasiven Beatmung sinnvoll sein, empfiehlt Dr. Jan Koch in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Intensiv- und Notfallbehandlung (1/2019).


Intensiv- und Notfallbehandlung 1/2019. (Dustri)


Peter Kremeier, Christian Woll: Beatmungsmodi verstehen und vergleichen. Kronberger Liste der Beatmungsmodi, 80 Seiten. 4. erweiterte und überarbeitete Auflage. Paperback ISBN 978-3-95853-476-6. eBook ISBN 978-3-95853-477-3.

"Sowohl mit dem Ziel der frühzeitigen Extubation von Patienten nach akuter respiratorischer Insuffizienz als auch im oft sehr langwierigen und komplexen Vorgehen bei der Entwöhnung langzeitbeatmeter Patienten nimmt die nichtinvasive Beatmung einen zunehmend bedeutenden Stellenwert ein und dient als essenzielles Hilfsmittel insbesondere in der Behandlung der akuten und chronischen hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz (Typ II).

 

Die frühzeitige Umstellung invasiv beatmeter Patienten auf nichtinvasive Beatmung (NIV) bietet wesentliche Vorteile. Prognose, Intensivverweildauer, Lebensqualität ebenso wie ökonomische Faktoren werden positiv beeinflusst. Eine Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit ist hinreichend belegt.

 

In der Fortsetzung der Beatmungstherapie durch den Einsatz der Maske als Interface bietet die nichtinvasive Beatmung eine Vielzahl von Vorteilen: An erster Stelle ist hier die Vermeidung der tubusassoziierten Pneumonie und anderer Infekte zu nennen. Dies gilt sowohl für die frühzeitige Extubation oral intubierter als auch tracheotomierter Patienten. Der Verzicht auf Sedierung, der Erhalt der Kommunikationsfähigkeit, die Reduktion des Respirationsrisikos, der Erhalt effektiven Hustens und die Vermeidung trachealer Schäden sind klare Vorteile. Hieraus ergibt sich der Einsatz bei der hyperkapnischen respiratorischen Insuffizienz - sprich der Erschöpfung der Atempumpe - als bevorzugtes Indikationsfeld der nichtinvasiven Beatmung," berichtet Jan Koch.

 

Er erläutert Indikationen und Kontraindikationen, Vorgehensweisen und Techniken - auch im Kontext einer häuslichen NIV bei chronisch hyperkapnischer Insuffizienz. Intensiv- und Notbehandlung 1/2019 bietet in mehreren Beiträgen aktuelle Übersichten zu den Themenkomplexen Beatmung, Weaning, Sauerstofftherapie.





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